Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Zumindest einmal ein klares Signal. BERNHARD FENZ über das Interesse des SC/ESV Parndorf an Bruno Friesenbichler.

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Seit dem Aufstieg in die höchste Liga hat der SV Mattersburg den Anspruch, zumindest oben zu bleiben. Nach der Nummer eins im Land würde es mit Parndorf auch eine klare Nummer zwei geben. Die Nordburgenländer befinden sich als ehemaliger Erstligist und insgesamt dreifacher Relegations-Teilnehmer permanent an der Schnittstelle zum Profitum.

In diesem Herbst drifteten Anspruch und Wirklichkeit aber zu sehr auseinander. Auch wenn nach dem Meistertitel im Juni sowie den vergeigten Aufstiegsspielen gegen die Vienna die Mannschaft auseinanderfiel und erst wieder frisch aufgestellt werden musste, war doch zu viel planloses und vor allem völlig verunsichertes Gemurkse dabei. Der eine oder andere Lichtblick kann nicht darüber hinwegtäuschen.

Nun steht der ehemalige Hartberg-Trainer Bruno Friesenbichler ganz oben am Wunschzettel. Der 43-jährige Steirer schaffte 2009 nicht nur den Aufstieg in die Erste Liga, sondern hielt sich auch oben und blieb der Öffentlichkeit als hungriger, engagierter Trainer im Gedächtnis – unwahrscheinlich, dass er im Nordburgenland nur einen Ostliga-Versorgerposten antreten will. Insofern ist das Interesse an Bruno Friesenbichler jetzt einmal auch ein ganz klares Signal des Klubs, dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit der Regionalliga aktiv entgegenwirken zu wollen.

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b.fenz@bvz.at