Erstellt am 03. September 2013, 10:56

Zwischen Euphorie und Realismus. Bernhard Fenz über die WM-Qualifikationsduelle des ÖFB-Teams in Deutschland und gegen Irland.

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München also. Je näher die entscheidende WM-Quali-Phase heranrückt, desto mehr driften mancherorts in Fußball-Österreich Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Immer öfter tauchen optimistische Fans auf, die vor dem Duell in Deutschland eine Sensation fast herbeischwören. Die Euphorie ist nicht ohne Grund entstanden – ein 2:2 in Irland und ein 2:1 gegen Schweden haben ihren Teil beigetragen, um vor dem Spiel in München guter Dinge zu sein. Philipp Hosiner, Andreas Ivanschitz und Co. versprühen klarerweise Zuversicht.

Trotzdem steht gerade bei solchen Duellen fest: Ein Punktgewinn wäre eine Riesenüberraschung – deutsche Ausfälle hin, deutsche Ausfälle her. Viel wichtiger ist es, das rot-weiß-rote Stimmungsbarometer in jedem Fall hochzuhalten, vor allem für kommenden Dienstag daheim gegen Irland. Dort steht das ÖFB-Team in der Pflicht, entsprechend hoch kann auch die Erwartungshaltung sein. In Deutschland dürfen die Fans nur hoffen, mehr nicht. So viel Realismus muss sein.