Erstellt am 18. November 2010, 12:33

16 Prozent mehr Studienanfänger an Pädagogischen Hochschulen. Immer mehr Studenten entscheiden sich für eine Lehrer-Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen (PH). Vom Studienjahr 2009/10 auf das aktuelle Wintersemester 2010/11 gab es ein Plus von 15,6 Prozent bei den Studienanfängern.

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Insgesamt haben sich heuer 4.641 Erstsemestrige für ein PH-Studium entschieden. Die Gesamtzahl an Studenten ist damit gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Fünftel auf 11.229 gestiegen, wie Statistiken des Unterrichtsministeriums zeigen. Im Vergleich zum Wintersemester 2007/08 haben mehr als doppelt so viele Studenten eine Ausbildung zum Volks- Haupt- oder Sonderschullehrer begonnen (plus 109 Prozent), die Gesamtstudentenzahl ist seither um fast 69 Prozent gestiegen.

Die größten prozentuellen Zuwächse bei den Anfängern im Vergleich zum Vorjahr gab es diesmal an der PH Niederösterreich (plus 71,4 Prozent auf 324 Anfänger), an der PH Vorarlberg (plus 69,2 Prozent auf 181) und der PH Wien (plus 36,2 Prozent auf 941). Etwa ein Viertel mehr Neo-Lehramts-Studenten gab es an der PH Salzburg (347) und der PH Tirol (351), an der PH Burgenland gab es um 19,4 Prozent mehr Neuinskribierte bei den Pflichtschul-Lehrämtern (74).

An der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien haben 15 Prozent mehr Studienanfänger als im Vorjahr inskribiert (658), an der KPH Graz stieg deren Zahl um 11,5 Prozent auf 116. Kaum Zuwächse gab es an der PH Kärnten (plus 4,4 Prozent auf 141) bzw. der PH Burgenland (plus 1,1 auf 368).

An vier PH gibt es weniger Anfänger beim Lehramt als im Vorjahr: An der Hochschule für Umwelt- und Agrarpädagogik (minus 23,6 Prozent auf 94), der PH Steiermark (minus 9,6 Prozent auf 441), der PH Oberösterreich (minus 2,8 Prozent auf 285) und der PH Innsbruck (minus 1,6 Prozent auf 120).