Erstellt am 03. Juli 2013, 05:16

29. Verhandlungsrunde zum Lehrerdienstrecht. Nach 28 fruchtlosen Gesprächsterminen auf Beamten- oder Ministerebene verhandeln Regierung und Gewerkschaft am Mittwoch erneut über eine Reform des Lehrerdienstrechts.

Doch auch in Runde 29 zwischen Lehrergewerkschaft und Unterrichtsministerin Schmied, Beamtenministerin Heinisch-Hosek sowie Finanzministerin Fekter ist ein Durchbruch unwahrscheinlich.

Zuletzt war die ÖVP aus der Regierungslinie ausgeschert und hat einen Schulterschluss mit der ÖVP-nahen Lehrervertretung vollzogen. Schmied pocht ungeachtet dessen weiter auf den "gemeinsam erarbeiteten" Regierungsvorschlag: Dieser sieht eine einheitliche Gehaltstabelle und 24 statt derzeit 20 bis 22 Wochenstunden Unterrichtsverpflichtung vor.

Die ÖVP hatte indes zuletzt in Übereinstimmung mit der Gewerkschaft vorgeschlagen, stattdessen ein Jahresarbeitszeitmodell einzuführen, wie es schon derzeit für Pflichtschullehrer gilt. Das vorliegende Regierungsangebot hat laut Lehrervertretung "keine Chance mehr auf Realisierung". Bundeskanzler Faymann hat angekündigt, sich in die Verhandlungen einzuschalten, falls es diesmal keine substanziellen Ergebnisse gibt.