Erstellt am 14. Oktober 2013, 20:05

Abschied und Ansagen. Wahl-Vorbereitung / Parteien bringen sich im Land in Stellung: Michel Reimon (Grüne) tritt nicht mehr an. Das Team Stronach ist trotz Turbulenzen „auf Kurs“.

»Keine Probleme im Burgenland«: Ertlschweiger (l.), Frank Stronach. Online-Abschied: Reimon (r.) verkündete seine Europa-Pläne im Netz.  |  NOEN

Von Wolfgang Millendorfer

Obwohl die Landtagswahlen noch in der Ferne liegen, sind nicht nur die Großparteien bereits mit Personalfragen beschäftigt. Bei den Grünen steht Obfrau Regina Petrik als neue Spitzenkandidatin quasi fest. Der aktuelle grüne Mandatar Michel Reimon kündigte via Internet-Blog an, definitiv nicht mehr antreten zu wollen und sein Glück bei den EU-Wahlen zu versuchen.

Das aber nur unter der Voraussetzung, dass Grünen-Legende Alexander van der Bellen nicht denselben Plan habe. Eine Entscheidung soll Ende Oktober fallen. Im November könnte Wolfgang Spitzmüller als sein vorläufiger Nachfolger gewählt werden. Dass der angekündigte Abschied nicht goutiert werden könnte, befürchtet Reimon nicht und meint: „Die Landtagsarbeit finde ich nicht unspannend, aber auf lange Sicht sehe ich hier zu wenig Bewegungsmöglichkeiten.“

x  |  NOEN

Im Team Stronach will sich Landesobmann Rouven Ertlschweiger ebenfalls auf die Landtagswahl konzentrieren. Da Monika Lindner ihr Mandat als freie Abgeordnete annahm, gibt es für Ertlschweiger keine Nationalrats-Chancen mehr. Er setzt nun trotz jüngster Partei-Turbulenzen auf die „guten Strukturen im Land“.