Erstellt am 22. Mai 2014, 11:19

von APA Red

Änderungen nach Aus für Bezirksschulräte. Der Wegfall der Bezirksschulräte ab 1. August bringt vor allem eine Verwaltungsvereinfachung - Einsparungen sind damit kurzfristig kaum verbunden und können auch nicht beziffert werden.

Symbolbild  |  NOEN, www.BilderBox.com
In manchen Ländern ändert sich durch die Abschaffung kaum etwas, andere nutzen sie zur Neuorganisation der Schulverwaltung und bauen vereinzelt Schulaufsichtsbeamte ab.

Bisher verlief der Instanzenzug im Pflichtschulbereich von der Schule über den Bezirksschulrat und den Landesschulrat bis zum Unterrichtsministerium. Die Ebene Bezirksschulrat fällt künftig weg, regelt das im Vorjahr beschlossene "Schulbehörden-Verwaltungsreformgesetz". Das trägt auch der neuen Verwaltungsgerichtsbarkeit Rechnung, die ohnehin keine Berufungsinstanzen auf Verwaltungsebene mehr vorsieht. Die anderen Aufgaben der Bezirksschulräte werden künftig von Außenstellen des Landesschulrats erledigt, die "losgelöst von der regionalpolitischen Situation (politischer Bezirk) einzurichten sein werden (Bildungsregionen)", heißt es in den Erläuterungen zum Gesetz

Im Burgenland sollen durch die Reform die neun Bezirksschulräte aufgelöst und durch zwei Bildungsregionen ersetzt werden. Die Behörden werden von acht Standorten auf vier zusammengezogen, hieß es aus dem Landesschulrat. Die Bildungsregion Nord umfasst künftig die Bezirke Neusiedl am See, Eisenstadt und Mattersburg. Die Bildungsregion Süd wird für die Bezirke Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf eingerichtet. Nach der Auflösung der Bezirksschulräte soll es künftig statt sieben Bezirksschulinspektoren durch Nichtnachbesetzungen vier Pflichtschulinspektoren geben.