Erstellt am 10. April 2014, 08:01

AK: FSG baut Mehrheit aus. Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) haben bei der AK-Wahl im Burgenland ihre Mehrheit in der Arbeitnehmervertretung ausgebaut.

Die FSG gewann laut dem vorläufigen Ergebnis 1,9 Prozentpunkte dazu und erreichte 72,4 Prozent der Stimmen. Der ÖAAB/FCG musste hingegen ein Minus von 5,3 Prozentpunkten hinnehmen und liegt nun bei 16,6 Prozent.

Auch Freiheitliche und Grüne legten zu

Die Freiheitliche Arbeitnehmer (FA) gewannen 1,4 Prozentpunkte dazu und kamen auf sieben Prozent. Die AUGE/UG (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen) gewann einen Prozentpunkt und erreichte 3,1 Prozent. Für den Gewerkschaftlichen Linksblock, der erstmals seit 1989 im Burgenland wieder an einer AK-Wahl teilnahm, votierten 0,9 Prozent.

In der AK-Vollversammlung verfügt die FSG, die ihr bestes Ergebnis im Burgenland seit 1959 erreichte, nun über 38 der 50 Mandate (+2). Der ÖAAB/FCG hält bei acht Sitzen (-3). Die Freiheitlichen Arbeitnehmer sind künftig mit drei statt bisher zwei Mandataren vertreten, die AUGE/UG stellt weiterhin einen Kammerrat.

Wahlbeteiligung ging zurück

Im Vorstand der Arbeiterkammer stellt die FSG künftig acht von neun Mandaten. Der ÖAAB verliert einen Sitz und stellt künftig nur noch ein Vorstandsmitglied.

Die Wahlbeteiligung lag bei 43,63 Prozent und ist damit auch im Burgenland zurückgegangen. Insgesamt wurden nach dem vorläufigen Ergebnis 34.091 Stimmen abgegeben. In den kommenden Tagen dürfte sich die Zahl der Briefwahlstimmen noch geringfügig erhöhen.

Das endgültige Wahlergebnis soll nach der Sitzung der Hauptwahlkommission, die am Sonntag zusammentritt, bekannt gegeben werden. Zu einer Mandatsverschiebung dürfte es aller Voraussicht nach aber nicht mehr kommen, hieß es von der Arbeiterkammer.