Erstellt am 16. Oktober 2012, 13:15

AKW-Stresstests: NGO fordern Konsequenzen. Das Netzwerk Atomkraftfrei, in dem zahlreiche NGO aus ganz Österreich vertreten sind, appelliert in einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann (S)...

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... nach den alarmierenden AKW-Stresstests nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen. Beim Europäischen Rat am Donnerstag und Freitag in Brüssel müssten "umfangreiche Konsequenzen" eingefordert werden, verlangen die Atomgegner.

Man habe erfahren, dass lediglich geplant sei, beim Europäischen Rat über die AKW-Stresstests zu "berichten", so die Plattform. Das sei zu wenig. "Herr Bundeskanzler: Wir nehmen Sie beim Wort! Von Ihnen selber stammt die Aussage: 'Wir verlangen eine genaue Prüfung jedes einzelnen AKW in Europa, nicht nur einen allgemeinen Zustandsbericht'", heißt es in dem offenen Brief an Faymann. "Treten Sie beim Europäischen Rat beherzt auf - zu unser aller Schutz vor den atomaren Gefahren." Nach den Stresstests einfach zur Tagesordnung überzugehen, "wäre grob fahrlässig und völlig inakzeptabel", so die Atomgegner.