Erstellt am 21. März 2011, 14:08

Alexander Segert möglicher FP-Wahlkampfmanager. Die burgenländischen Freiheitlichen wollen am kommenden Donnerstag bei einer Klausur die "Marschroute" bis zur Gemeinderatswahl 2012 festlegen. Darüber hinaus sollen auch erste Weichen in Richtung Landtagswahl gestellt werden, teilte Landesparteiobmann Johann Tschürtz am Montag mit.

FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz: »Mir ist wichtig, dass die Vorwürfe widerrufen werden.«  |  NOEN
Möglicher Wahlkampfmanager könnte Alexander Segert, der mit seinem Anti-Minarett-Spiel für Aufsehen sorgte, werden, so Tschürtz. Es gebe "ernsthafte Überlegungen", betonte er. "Herr Segert wird als Gast an unserer Klausur teilnehmen und wir werden Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprechen." Segert habe sich "als Berater der FPÖ in Vorarlberg und in der Steiermark bewährt". Sein "großes Talent, unangenehmen Wahrheiten spektakulär auf den Punkt zu bringen", habe auch das Interesse der burgenländischen Freiheitlichen geweckt.

Ob es im Burgenland auch eine umstrittene und polarisierende Kampagne geben werde, könne Tschürtz noch nicht sagen. Das müsse sich Segert dann erst genau ansehen, so der Freiheitliche. Es werde nun ein beratendes Gespräch geben, dann werde man im Parteivorstand entscheiden, ob der Schweizer Wahlkampfmanager wird oder nicht.