Erstellt am 26. Oktober 2011, 11:55

Appelle der Opposition zum Nationalfeiertag. Österreich muss sich gegen Zentralismus-Bestrebungen in der EU zur Wehr setzen. Diese Botschaft verkündet FPÖ-Obmann Strache zum Nationalfeiertag. Das BZÖ warf Bundeskanzler Faymann vor, Österreichs Zukunft beim EU-Gipfel zu "verraten". Die Grünen forderten eine grundlegende Reform des Bildungssystems.

Österreich muss sich gegen Zentralismus-Bestrebungen in der EU zur Wehr setzen. Diese Botschaft verkündet FPÖ-Obmann Strache zum Nationalfeiertag. Das BZÖ warf Bundeskanzler Faymann vor, Österreichs Zukunft beim EU-Gipfel zu "verraten". Die Grünen forderten eine grundlegende Reform des Bildungssystems.

Die österreichische Souveränität sei ein hohes Gut, die es auch in der Union zu bewahren gelte. Der permanente Verkauf österreichischer Interessen am EU-Verhandlungstisch sei den Menschen nicht mehr zumutbar, erklärte Strache per Aussendung.

In die gleiche Kerbe schlug bei seiner Botschaft zum Nationalfeiertag BZÖ-Chef Josef Bucher. Es sei bezeichnend, dass genau am österreichischen Nationalfeiertag Österreichs Zukunft am EU-Gipfel von Bundeskanzler Faymann "verraten und verkauft" werde. Dieser Nationalfeiertag sei ein trauriger Tag für Österreich: "Unsere Kinder und Kindeskinder werden noch schwer an der finanziellen Last zu tragen haben, die ihnen heute aufgebürdet wird." Nebenbei fordert das BZÖüber Verteidigungssprecher Kurt List noch die Abschaffung der Wehrpflicht.

Auf eine grundlegende Reform des Bildungssystems legen die Grünen den Fokus bei ihrer Botschaft zum 26. Oktober. Wer bessere Bildung nicht zulasse, enthalte seiner Bevölkerung und damit der Demokratie das Wichtigste vor, beklagte Bundessprecherin Glawischnig. Es brauche mehr Investitionen in Kindergärten, Schulen und Universitäten im Budget 2012. Zusätzlich verlangen die Grünen eine Demokratie-Offensive, etwa über die Aufwertung von Volksbegehren.