Erstellt am 24. September 2013, 14:19

Asyl: Mikl-Leitner warnt weiter vor Instrumentalisierung. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat anlässlich der jüngsten Protestaktion der "Refugees" vor dem Parlament abermals vor einer Instrumentalisierung von Asylwerbern gewarnt.

"Wer diese Menschen weiter glauben macht, auch wirtschaftliche Gründe könnten künftig als Asylgründe anerkannt werden, macht sich an ihrer Verzweiflung mitschuldig“, wandte sie sich am Dienstag via Aussendung an die Aktivisten. Dass von den Flüchtlingsvertretern erklärt worden sei, die Bedingungen in Österreich seien schlechter als in den Herkunftsländern, „macht die Entrückung des Protests nur umso deutlicher“, so Mikl-Leitner. „Die Aktivisten sollten darüber nachdenken, wie solche Aussagen auf Verständnis in der Bevölkerung stoßen sollen." Jede einzelne dieser Aktionen und Aussagen schade dem Ansehen jener Asylwerber, die in Österreich Schutz vor Verfolgung und Tod finden und gefunden haben.

"Wirtschaftliche Gründe werden nie als Asylgründe anerkannt werden", machte Mikl-Leitner wörtlich klar. "Ebenso wenig kann es ein Bleiberecht für alle geben. Die Aktivisten im Hintergrund wissen das auch nur zu genau." Es sei daher völlig verantwortungslos, den Menschen diese Hoffnung zu machen. Die Innenministerin riet Asylwerbern mit einem negativen Bescheid abermals zur freiwilligen Heimreise.