Erstellt am 20. Juli 2014, 14:44

von APA/Red

Asyl-Pläne stoßen auf Ablehnung. Im Burgenland stoßen die Asylpläne von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) auf erste ablehnende Reaktionen.

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Das Vorhaben sei "ungerecht" gegenüber den östlichen Bundesländern, hieß es am Sonntag aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ).

Der Umstand, dass Asylwerber in Zukunft im Bundesland der Antragstellung versorgt werden sollen, benachteilige das Burgenland als grenznahe Region des Ostens besonders, sagte ein Sprecher des Landeshauptmannes. Das Burgenland müsste demnach in Krisenfällen eine nicht zu bewältigende Anzahl an Asylwerbern aufnehmen und versorgen.

Bevor über neue Regelungen diskutiert werde, solle zunächst die bestehende Vereinbarung zur Grundversorgung eingehalten werden. Hier seien, im Gegensatz zum Burgenland, mehrere Bundesländer säumig, so der Sprecher des Landeshauptmannes.