Erstellt am 14. November 2012, 00:00

Aus der Umfrage. Sicherheits-Umfrage / Burgenländer befürchten einen weiteren Anstieg der Kriminalität. Die Arbeit an der Sicherheits-Strategie läuft.

Von Wolfgang Millendorfer

Einbrüche, Kriminalität in den Grenzgebieten und Personalknappheit in der Polizei beschäftigen die Burgenländer am meisten, wenn es um das Thema Sicherheit geht. Dieses Bild zeichnet zumindest eine aktuelle Umfrage, die in Zusammenarbeit zwischen Land, FH Campus Wien und Kuratorium für Verkehrssicherheit mittels 1.000 Telefoninterviews erstellt wurde. Die Umfrage ist nur einer der Bausteine im „Jahr der Sicherheit“, das nun bereits in die Zielgerade biegt.

Wie Jürgen Karall, Obmann des Vereins „Nachbarschaftshilfe“, ankündigt, werden die Ergebnisse der Befragung auch in der geplanten Sicherheitsstrategie für das Burgenland Eingang finden, die derzeit auf breiter Basis erarbeitet wird. Weiters ist bis Jahresende noch geplant, die Katastrophenschutzpläne in den Gemeinden neu aufzusetzen.

Aus der Umfrage

Sicherheitsprobleme: Top 5

Einbruch (Häufigkeit bei spontaner Problemwahrnehmung: 18 Prozent), Grenzöffnung (17 %), Grenzsicherheit (9,6 %), zu wenig Polizei (7,6 %), Verkehrsaufkommen und -übertretungen (6 %)

Einschätzung der Kriminalität

… in den letzten fünf Jahren:

stark gestiegen23,5 %

eher gestiegen37,6 %

gleich geblieben30,5 %

eher zurückgegangen6,6 %

stark zurückgegangen1,8 %

… in den nächsten fünf Jahren:

eher sinken4,5 %

gleich bleiben33,6 %

eher steigen57,5 %

keine Angabe4,4 %

Zufriedenheit mit der Polizei

sehr zufrieden29,1 %

eher zufrieden36,2 %

teilweise zufrieden27,1 %

eher unzufrieden6,2 %

sehr unzufrieden1,4 %

Quelle: Sicherheitsumfrage

 Burgenland – KFV