Erstellt am 11. November 2013, 18:13

Beamten-Verhandlungen gehen am Freitag weiter. Die erste Runde der Beamtenverhandlungen hat wie erwartet noch kein Ergebnis gebracht.

Beamtenministerin Heinisch-Hosek sprach im Anschluss an die gut einstündige Besprechung von einer "guten Stimmung". Auch Beamtenchef Neugebauer sah ein konstruktives Gespräch. Auf Zahlen, was einen möglichen Gehalts-Abschluss angeht, wollten sich beide Seiten nicht festlegen. Zumindest klargestellt wurde, welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Abschluss herangezogen werden. Als Inflationswert wurden 2,3 Prozent festgelegt. Das Wirtschaftswachstum wird mit 0,4 Prozent angenommen.

Fix: Keine Nulllohn-Runde

Weder gab es am Montag eine konkrete Forderung der Gewerkschaft, noch ein Angebot der Regierung. Heinisch-Hosek betonte lediglich, dass es keine Nulllohn-Runde geben werde - was sie als Wertschätzung der Arbeit der öffentlich Bedientesten interpretiert. Spekulationen, wonach der Abschluss keinesfalls unter der Ein-Prozent-Marke liegen wird, wollte die Ministerin nicht bestätigen.

Heinisch-Hosek geht aber davon aus, dass es möglich sein könnte, relativ rasch Klarheit zu erhalten. Bereits für kommenden Freitag (16.00 Uhr) ist die nächste Verhandlungsrunde angesetzt.

Bei den Verhandlungen geht es um die Lohnabschlüsse für die gut 200.000 Bundesbedienstete und Landeslehrer. 260.000 Landes- und Gemeindebedienstete werden durch ihre Gewerkschafter bei den Verhandlungen ebenfalls vertreten. Für sie gilt der Abschluss allerdings nur als Richtschnur, denn Länder und Gemeinden sind nicht verpflichtet, den Bundesabschluss zu übernehmen.