Erstellt am 19. April 2013, 14:26

Bisher geringes Interesse an beiden Volksbegehren. Eher gering fällt bisher die Beteiligung an den beiden Volksbegehren "Demokratie jetzt!" und "gegen Kirchenprivilegien" aus, die seit Montag österreichweit zur Unterschrift aufliegen. Das ergab ein Rundruf.

Der Zuspruch der Bevölkerung dürfte klar unter jener beim Bildungsvolksbegehren liegen, das 2011 von 384.000 Menschen (6,1 Prozent der Bevölkerung) unterstützt wurde.

In den meisten der auskunftsbereiten Gemeinden lag "Demokratie jetzt!" leicht vorne. Die Eintragungswoche läuft noch bis kommenden Montag, auch am Wochenende kann unterschrieben werden. Die vorläufigen Endergebnisse beider Begehren sollen am Montagabend vorliegen.

In Niederösterreich scheint die Eintragungswoche bisher eher flau zu verlaufen. Auch im Burgenland dürfte sich die Unterstützung in Grenzen halten. In der Stadt Graz hatten bis Mittwochabend etwas mehr für "Demokratie jetzt" als "Gegen Kirchenprivilegien" unterschrieben, Daten aus dem Rest der Steiermark waren schwer zu bekommen. In Oberösterreich zeichnete sich am Freitag ein mageres Ergebnis für beide Volksbegehren ab.

Das Interesse der Salzburger an den beiden Volksbegehren "Demokratie jetzt!" und "gegen Kirchenprivilegien" war bisher ebenso gering, wobei auch hier der Zulauf für das Demokratie-Volksbegehren größer ist. In Tirol schien das Interesse der Bevölkerung an den beiden Volksbegehren bis dato unterdurchschnittlich zu sein. Auch in Vorarlberg stießen die beiden Volksbegehren auf relativ wenig Interesse.

Wie viele Wiener an den beiden Volksbegehren bisher teilgenommen haben, war von offizieller Stelle nicht zu erfahren, da es sich dabei "um Beeinflussung" handle, erklärte ein Sprecher der zuständigen Stadträtin Frauenberger auf Anfrage. Keine konkreten Rückmeldungen gab es auch aus Kärnten.