Erstellt am 02. März 2016, 05:49

von NÖN Redaktion

„Bist du deppert“: Spott und Häme für Oberwarts Spital. „Verschwendung von Steuergeld“ ortet die Puls4-Sendung „Bist du deppert“. Generalunternehmer noch im März.

Michael Pekovics
In der Puls4-Sendung „Bist du deppert“ holte der Privatfernsehsender zum humoristischen Rundumschlag gegen die Vorgänge rund um den Neubau des Krankenhauses Oberwart aus.

„Steuern zahlen, bis der Arzt kommt“, so der Tenor der von Gregor Seberg präsentierten Episode, die vor allem im Südburgenland für Aufsehen in den sozialen Netzwerken sorgte und vielfach geteilt wurde.

Rosner: „Mediale Lachnummer Darabos“

In der Sache selbst gab es freilich wenig Neues, sowohl die Planungskosten für Generalsanierung beziehungsweise Neubau in der Höhe von rund zwölf Millionen Euro, als auch das lange Hin und Her, ob Generalsanierung oder Neubau, sind hinlänglich bekannt.

ÖVP-Gesundheitssprecher Georg Rosner sprach daraufhin in einer Aussendung von der „medialen Lachnummer Darabos, schon im Jänner hätte ein Generalplaner für das Neubauprojekt gefunden werden sollen.“

Aus dem Büro von Landesrat Norbert Darabos heißt es, dass der Neubaubeschluss mit den Stimmen der SPÖ und ÖVP einstimmig beschlossen worden sei, die Abwicklung des Projekts sei angesichts seiner Größenordnung eben eine Herausforderung. „Die Ausschreibung für den Generalplaner hat sich wegen eines Einspruchs verzögert, im März wird eine endgültige Entscheidung fallen“, stellt der Landesrat in Aussicht.

Was die bereits angefallenen Kosten in der Höhe von zwölf Millionen Euro betreffe, so sei damit auch in notwendige Teilsanierungen des Gebäudes und Neuanschaffung von Geräten investiert worden. Auf Anfrage der BVZ gab Darabos einmal mehr eine „Fertigstellungsgarantie“ ab: Bis 2021 soll der Neubau abgeschlossen sein.“