Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Blick über die Grenze. EURES-T Pannonia / Internationale Partnerschaften als wichtiges Instrument der heimischen Wirtschaft: Bei der EURES-T-Jahrestagung stand das Nachbarland Ungarn im Fokus.

Podiumsdiskussion in Wien: Koordinator Peter Csizmar, Trenkwalder-Vorstand Karoly Patatki, Gewerkschafter Helmut Fiedler, EURES-T-Pannonia- Vorsitzende Ingrid Puschautz-Meidl, Becom-Geschäftsführer Johann Bock, ORF-Korrespondent Ernst Gelegs und Ökonom Zoltan Pogatsa (v.l.) diskutierten Zukunftsperspektiven.EURES-T Pannonia  |  NOEN

Wohin steuert Ungarn – und wie reagieren Österreich und die EU? Antworten auf diese und andere Fragen brachte die Jahrestagung von EURES-T Pannonia: Im Wiener Haus der Industrie diskutierte dazu eine namhafte Expertenrunde mit BVZ-Leiter Markus Stefanitsch.

Ein eher zwiespältiges Bild von der Wirtschaftsentwicklung im Nachbarland zeichnet Ferdinand Mayerhofer-Grünbühel, der als österreichischer Botschafter in Ungarn tätig war: „Es gibt keine konkreten Pläne, nur Strategien, die dem europäischen Verständnis widersprechen.“ Mit ausländischen – vor allem auch österreichischen – Investoren könnte das Wirtschaftswachstum wieder anheben. Dazu braucht es Vertrauen und Rechtssicherheit, etwa wenn es um Steuernachteile geht, wie Becom-Geschäftsführer Johann Bock aus Sicht seines Unternehmens anmerkt.

Genau hier kommt die Grenzpartnerschaft EURES ins Spiel. Das „European employment Service“ informiert und vermittelt über Landesgrenzen hinweg. EURES-T-Pannonia-Vorsitzende und IV-Burgenland-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl: „EURES hilft mit, die Mobilität von Arbeitnehmern im europäischen Wirtschaftsraum zu fördern. Ausgebildete Leute werden bei uns bald schwer zu finden sein.“