Erstellt am 26. September 2011, 13:02

"Bündnis gegen Gewalt" - Innenministerium gab Zwischenstand bekannt. Das Innenministerium hat am Montag bei einer Informationsveranstaltung über den Zwischenstand des Projektes "Bündnis gegen Gewalt" informiert.

Gestartet wurde das Vorhaben mit dem Ziel, Gewalt nachhaltig zu bekämpfen, bereits im September 2010. Für den Dezember plant das Innenministerium gemeinsam mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) einen Kongress.

"Die Bekämpfung von Gewalt ist ein gesellschaftlicher Auftrag, den nicht nur die Sicherheitsexekutive umsetzen, sondern auch Politik, Verwaltungsbehörden, Justiz, NGO, Medien und andere Akteure in allen Lebensbereichen forcieren müssen", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V). Seit Projektstart wurden in Kooperation mit den Bundesministerien und den Bundesländern alle österreichweit bestehenden Projekte und Initiativen gesammelt und katalogisiert. In einem weiteren Schritt sollen sie unter der Leitung der Psychoanalytikerin und Juristin Rotraud Perner evaluiert und auf eine breitere Umsetzung geprüft werden.

Vorgestellt wurden bei der Informationsveranstaltung auch die Gewaltpräventionsprojekte MEDPOL und KLASSESPOTS. Bei MEDPOL geht es um die Zusammenarbeit zwischen Exekutive und Medizinern, hier sollen Verletzungen, die auf Fremdverschulden schließen lassen, frühzeitig erkannt und dokumentiert werden. KLASSESPOTS war ein bereits durchgeführtes Schulsicherheitsprojekt, hier drehten Schulklassen einen kurzen Spot über Gewalt.