Erstellt am 16. März 2015, 12:56

von APA Red

Bündnis Liste Burgenland mit zwei Wahlkampfmanagern. Das Bündnis Liste Burgenland (LBL) wirbt mit zwei Wahlkampfmanagern um Stimmen bei der Landtagswahl.

 |  NOEN, BVZ
Wolfgang Rauter, der vor kurzem als Obmann der Liste Burgenland seinen Abschied nahm, will sich besonders dem strategischen Part widmen. Martin Klikovits, Pressesprecher beim Team Stronach Burgenland, übernimmt den Bereich Social Media. Das gaben die beiden am Montag in Eisenstadt bekannt.

Fahrzeug-Tross in jedem Bezirk unterwegs

Das Wahlbündnis aus Liste Burgenland, Team Stronach Burgenland sowie mehreren unabhängigen Ortslisten will in den kommenden Wochen die Bezirkslisten festlegen. Am 10. April soll beim Wahlkampfauftakt in Bad Sauerbrunn die Landesliste präsentiert werden, erläuterte Rauter den Fahrplan in Richtung Landtagswahl.

Bis zum Urnengang soll ein Fahrzeug-Tross in jedem Bezirk rund zehn Tage unterwegs sein. Bei drei Klausuren will man Themen für den Wahlkampf erarbeiten, so Rauter. Als voraussichtliche Schwerpunkte nannte er leistbares Wohnen, effiziente Gesundheitsvorsorge sowie Kampf gegen Postenschacher, Parteibuchwirtschaft und gegen überbordende Bürokratie.

"Minimalziel" seien zwei Mandate: "Wenn alles so läuft, wie wir uns das erhoffen, dann werden wir das dritte Mandat hoffentlich auch machen. Und das wäre natürlich interessant wegen des Klubstatus", sagte Rauter.

Bisher rund 280.000 für Wahlkampf angespart

Über Kandidaten und aktuelle Themen will das Bündnis auf einer eigenen Homepage (http://www.buendnis-liste-burgenland.at/) informieren, erläuterte Klikovits. Jugendliche sollen sich auch auf Facebook ein Bild über Personen und Aktivitäten des Bündnisses machen können.

Für den Wahlkampf habe das Bündnis bisher rund 280.000 Euro angespart. "Es zeichnet sich ab, dass noch ein bisschen etwas dazukommt" und dass man sich schließlich in Richtung 350.000 Euro bewege, meinte Rauter.

Die Frage nach möglichen Koalitionspartnern ließen die Wahlkampfmanager offen. Es gebe "zwei, drei Bereiche", die man voraussetze als Bedingung für eine Kooperation, so Rauter. Als Beispiel nannte er den Bereich Verzinsung der Wohnbauförderungsdarlehen.

Nach der Wahl müsse man realpolitisch "davon ausgehen, dass (Hans, Anm.) Niessl (SPÖ) wieder Landeshauptmann wird", glaubt Rauter. Er könne sich "nicht vorstellen, dass die SPÖ so viel verliert, dass es eine andere Konstellation geben kann als mit einem roten Landeshauptmann."