Erstellt am 09. Januar 2013, 14:35

Bundesheer: SPÖ startet Intensivinformationsphase. Die Burgenländischen Sozialdemokraten haben am Mittwoch nach ihrem Landesparteivorstand in Eisenstadt den Startschuss für ihre Intensivinformationsphase zur Bundesheer-Volksbefragung gegeben.

Die Tage bis zum 20. Jänner werde man nutzen, "um mit den Menschen persönlich in Kontakt zu treten", sagte Landesgeschäftsführer Robert Hergovich. Bei einer Expertendiskussion am Freitag in Eisenstadt, die für alle zugänglich sei, wolle man Rede und Antwort stehen, so Hergovich.

An der Diskussion im Kulturzentrum werden Landeshauptmann Hans Niessl, Verteidigungsminister Norbert Darabos (S), Arbeitersamariterbund-Präsident Franz Schnabl sowie Militärexperte Brigadier Gerald Karner teilnehmen. Neben der "Großveranstaltung" wolle man aber auch auf Gemeindeebene durch Funktionäre und bei Veranstaltungen informieren. Außerdem werden junge SP-Mitglieder vor Schulen Flyer verteilen und mit den Jugendlichen das Gespräch suchen.

"Wir sind der Meinung, dass Information das beste Mittel ist. Wenn die Menschen wissen, worum es geht, dann sind sie auch dazu zu begeistern, hinzugehen und abzustimmen - egal in welche Richtung", sagte Hergovich.

Landeshauptmann Niessl versicherte dem Verteidigungsminister, seinem Parteikollegen und ebenfalls Burgenländer, "große Geschlossenheit" von der Burgenland-SPÖ. "Wir stehen zu Norbert Darabos, wir stehen zu seinem Konzept."

Zur Frage, was, wenn die Wehrpflicht bestehen bleibe, meinte Niessl: "Der Wählerwille ist entscheidend." Er habe einen Standpunkt und nehme zur Kenntnis, wenn andere eine andere Meinung haben. Die demokratische Entscheidung sei für ihn auch zur Kenntnis zu nehmen. Für ihn bedeute der Wahlausgang: "Ende der Diskussion und das umzusetzen, was das Ergebnis ist."