Erstellt am 09. März 2015, 13:22

Neuverschuldung auf 3 Mio. Euro halbiert. Das Land Burgenland hat im vergangenen Jahr seine mit sechs Millionen Euro geplante Neuverschuldung nicht ausgeschöpft, sondern auf drei Millionen Euro halbiert, teilte am Montag Finanzlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit.

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Der Gesamtschuldenstand beträgt somit nun 278 statt 281 Millionen Euro.

Die Gründe für diese Entwicklung seien, unter vielen anderen, auf eine restriktive Handhabung der Aufhebung von Kreditsperren und ein effizientes Personalmanagement zurückzuführen. Das sehr positive Ergebnis habe man durch vorausschauende Budgetplanung, konsequente Budgetdisziplin und strikte Einhaltung des Konsolidierungskurses erzielen können.

Weiters habe man einen Maastricht-Überschuss erwirtschaftet, berichtete Bieler. 2014 werde ein Überschuss im Kernhaushalt in Höhe von rund 89,77 Millionen Euro erreicht. Inklusive der ausgegliederten Einheiten nach ESVG 2010 (Europäisches System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) werde somit der Gesamtüberschuss nach Maastricht im Jahr 2014 ein Plus in Höhe von rund 46,32 Millionen Euro ergeben.

Ab nächstem Jahr keine Neuverschuldungen

"Wir haben wirklich ganz bewusst in Zeiten der Wirtschaftskrise mehr Schulden gemacht und gleichzeitig aber, dort wo es möglich ist, sozial verträglich eingespart", so Bieler. 122 Millionen Euro habe man eingespart und zusätzlich 69 Millionen Euro aufgenommen, "um Investitionen tätigen zu können und sind jetzt dabei, diese Schulden wieder abzubauen. Das heißt, ab nächstem Jahr wird es keine Neuverschuldung geben und zwischendurch haben wir sogar zusätzlich weniger Schulden gemacht, als es im Plan vorgesehen war", sagte der Finanzreferent.