Erstellt am 29. Oktober 2014, 06:26

von Wolfgang Millendorfer

Comeback für „Kult-Haus“. Nach 35 Jahren und einem Winter Pause wird die Herberge komplett umgebaut und bald wieder eröffnet.

Altes Haus im neuen Glanz: Landesvize Franz Steindl (2.v.l.) mit Altenmarkt-Vizebürgermeister Peter Listberger, JUFA- Vorstand Gerhard Wendl und Geschäftsführerin Jennifer Grogl (v.l.).  |  NOEN, BVZ
Mit einer lieb gewordenen Wintertradition musste im Vorjahr gebrochen werden: Die Schiwoche in Altenmarkt konnte nicht im Haus Burgenland abgehalten werden, da die Herberge in die Jahre gekommen war.

Unter neuem Betreiber wird das Haus derzeit modernisiert und im Dezember neu eröffnet. Die Vorfreude ist groß, wie sich beim Lokalaugenschein auf der Salzburger Baustelle zeigte.

Modernes Hotel mit moderaten Preisen

Mehr als 50 Zimmer mit 180 Betten soll es geben – allesamt mit Dusche, WC und W-LAN ausgestattet. Neu ist auch ein großzügiger Wellness-Bereich. Die charmante „Nostalgie-Herberge“ wird damit zum zeitgemäßen Hotel; die Preise sollen dennoch moderat bleiben.

Mit der international agierenden JUFA („Jugend- und Familien-Gästehäuser“) haben Landesvize Franz Steindl und das Landesjugendreferat einen neuen Betreiber gefunden. Gab es im Vorjahr noch Diskussionen um notwendige Investitionen, so werden diese – in der Höhe von 3,6 Millionen Euro – nun von der JUFA übernommen.

„Ich bin begeistert“, meinte Steindl beim Baustellen-Besuch in Altenmarkt. „Das Haus wird ganzjährig belebt und es wird das Haus der Burgenländer bleiben.“ Der Name wird zwar auf „JUFA Altenmarkt-Zauchensee“ geändert, auf den Burgenland-Bezug wird aber ausdrücklich hingewiesen. Einmal mehr belebt wird die 40-jährige Partnerschaft im Februar, wenn die burgenländische Schiwoche im neuen Haus Einzug hält.