Erstellt am 10. November 2014, 13:22

von APA/Red

ÖVP sucht seine Kandidaten. Die ÖVP Burgenland stimmt sich auf die Landtagswahl im kommenden Frühjahr ein. Bis Ende November laufen noch in fünf Bezirken die Vorwahlen für die Listenerstellung.

NOEN, zVg
Parallel dazu werden Ideen für ein Wahlprogramm gesammelt, teilte die Parteispitze am Montag bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt mit.

In zwei Bezirken – Eisenstadt-Umgebung und Oberwart – ist die Vorwahl bereits abgeschlossen. Am 1. Dezember wolle er die aus 36 Kandidaten bestehende Landesliste im Landesparteivorstand vorstellen, sagte Landesparteiobmann Franz Steindl.

"Mindestens 50 Prozent der jetzigen Abgeordneten wird neu sein", erklärte der Landeshauptmannstellvertreter. In seinem Heimatbezirk Eisenstadt-Umgebung sei er mit 100 Prozent Zustimmung an erster Stelle gereiht worden, so der ÖVP-Chef.

Steindl: "ÖVP ist in Bewegung"

Parallel zur Kandidatensuche läuft der Programmprozess "frei[raum]volkspartei". Er baut sich aus vier Schritten auf, erläuterte ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz. Neben der Möglichkeit, sich im Internet auf der ÖVP-Homepage zu informieren, sollen Parteimitglieder auch die Möglichkeit haben, bei Umfragen und Diskussionen ihre Meinung einzubringen. Auch Anregungen in schriftlicher Form werden gesammelt.

Nach der Kür von Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner sei die ÖVP "in Bewegung", meinte Steindl. Der Bundesparteitag habe "ein Zeichen der Öffnung" gesetzt.

In den kommenden Monaten möchte man verstärkt ÖVP-Minister ins Burgenland holen. So soll etwa mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ein "Sicherheitspaket" unterschrieben werden. Noch diese Woche wolle sich Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter "ein Bild über das Burgenland" machen.