Erstellt am 02. November 2012, 19:05

Burgenland-Wahlen - 13 Ortschefs werden Sonntag bei Stichwahl gekürt. Im Burgenland finden am Sonntag die Kommunalwahlen ihren Abschluss: Bei Stichwahlen werden in jenen 13 Gemeinden, wo kein Kandidat im ersten Anlauf mehr als 50 Prozent der Stimmen schaffte, die Ortschefs gekürt.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Bisher gab es in sieben Kommunen SPÖ- und in sechs ÖVP-Bürgermeister. Beim Urnengang am 7. Oktober hat die SPÖ vorerst 81 Ortschefs erreicht, die ÖVP kam auf 72 (die Volkspartei zählt auch den Listen-Ortschef in Rohr dazu und rechnet mit 73, Anm.).

Von den Stichwahl-Gemeinden liegen je vier im Bezirk Neusiedl am See und im Bezirk Oberpullendorf sowie jeweils drei in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung und Oberwart. SPÖ und ÖVP sind in zwölf Stichwahlen mit Kandidaten vertreten. In zwei Gemeinden - Großhöflein und Lutzmannsburg - rittern Bürgerlisten um den Ortschef.

In Großhöflein hat Wolfgang Rauter von der Liste Burgenland (LBL) den Einzug in die Stichwahl geschafft und tritt gegen SP-Ortschef Oswald Kucher an. In Lutzmannsburg wird VP-Bürgermeister Günther Toth von Christian Rohrer von der Aktiven Dorfliste (ADL) herausgefordert.

Ein Prestigeduell um den Bürgermeistersessel im Bezirksvorort gibt es in Oberwart zwischen Amtsinhaber Gerhard Pongracz (S) und Herausforderer Georg Rosner (V). In Mannersdorf an der Rabnitz lag im ersten Durchgang Bürgermeister Rudolf Draskovits (V) hauchdünn um zwei Stimmen vor Johann Schedl (S).

Die Strategen von SPÖ und ÖVP zeigten sich vor der Entscheidung am Sonntag erwartungsgemäß zuversichtlich. "Wir sind sehr optimistisch und denken, dass wir noch einige Gemeinden dazugewinnen werden", sagte SP-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich zur APA. "Für uns ist die magische Zahl 80 immer noch erreichbar. Ich bin eigentlich sehr positiv gestimmt", erklärte sein VP-Pendant Christian Sagartz.

Rund 25.400 Bürger sind am Sonntag stimmberechtigt. Die letzten Wahllokale schließen um 16.00 Uhr.