Erstellt am 07. Juni 2011, 12:39

BZÖ will Familien stärken. Das BZÖ hat am Dienstag "Versäumnisse" der Regierung in der Familienpolitik kritisiert und ein eigenes Vier-Säulen-Modell vorgeschlagen.

So sollen etwa die finanziellen Ressourcen der Familien gestärkt und Familien mit Kindern steuerlich entlastet werden , erklärte Familiensprecherin Haubner bei einer Pressekonferenz mit BZÖ-Chef Bucher. Die Kosten für das BZÖ-Modell konnte sie nicht nennen.

Teilweise sind die Forderungen des BZÖ freilich schon bekannt, etwa jene nach einer Valorisierung des Kinderbetreuungsgeldes. Weiters will die Oppositionspartei ein einfacheres Steuersystem, es sollen etwa die Kinderkosten in Form eines Kinderabsetzbetrages pro Kind und Jahr festgehalten werden, dieser soll flexibel gestaltet sein. Es gehe darum, die derzeitige "Unübersichtlichkeit" abzuschaffen, meinte Bucher.

Auch brauche es einen Ausbau der Kinderbetreuung, hier müsse man vor allem von den "starren" Modellen und Öffnungszeiten wegkommen, so Haubner. Gefordert wurde auch abermals ein neues Jugendwohlfahrtsgesetz. Der Mutter-Kind-Pass müsse weiterentwickelt werden zu einem Eltern-Jugend-Pass, der auch an die Familienbeihilfe gekoppelt sein soll.

Die Kosten für das Modell konnte Haubner auf Nachfrage nicht nennen. Viel Geld liege aber in der Verwaltung.