Erstellt am 07. November 2013, 22:39

Caps Gage sorgt innerparteilich für Aufregung. Die Lösung, die die SPÖ für den stellvertretenden SPÖ-Klubobmann und geschäftsführenden Präsidenten des Renner-Instituts Cap gefunden hat, stößt innerparteilich weiter auf Kritik.

Dass Cap zusammen mit seinem Abgeordneten-Gehalt weiterhin auf 14.000 Euro Gage kommen soll, sei "nicht innerparteilich abgestimmt" worden und eine "verheerende Optik", so Vorarlbergs SP-Chef Michael Ritsch.

Diskussion schade Partei

Ritsch erklärte, er habe darüber aus den Medien erfahren und bis jetzt "kein gutes Argument dafür gehört". Die Diskussion um Caps hohes Gehalt schade jedenfalls der Partei. "Cap wird privat und finanziell in der Situation sein, dass er mit seinem Nationalratsbezug auskommen kann", meinte der Vorarlberger Landesparteichef.

SJ-Chef Wolfgang Moitzi hatte bereits angekündigt, die Gehaltsaufzahlung durch das Renner Institut im Bundesvorstand in zwei Wochen zur Sprache bringen zu wollen.

Auch Max Lercher, steirischer Landtagsabgeordneter und Koordinator für die Reform der steirischen SPÖ, erkannte ein absolut falsches Signal zur falschen Zeit. Er betonte die Notwendigkeit von Reformen und lehnte Postenschacher ab.