Erstellt am 29. November 2012, 10:58

Christoph Huber wird neuer ÖH-Generalsekretär. Der 23-jährige Grazer Christoph Huber wird mit Anfang Dezember neuer Generalsekretär der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH).

Der Vertreter der Fraktion Engagierter Studierender (FEST) folgt auf Peter Grabuschnig. Huber studiert an der Fachhochschule Joanneum in Graz. Den 5. Dezember will die ÖH sogleich zum Demo-Tag machen, um gegen die neue Studiengebührenregelung zu protestieren.

Der ÖH-Generalsekretär, der seit 2008 in der ÖH aktiv ist, ist zusammen mit dem Vorsitzenden Martin Schott (Fachschaftslisten/FLÖ) und seinen beiden Stellvertreterinnen Angelika Gruber (Verband Sozialistischer StudentInnen/VSStÖ) und Janine Wulz (Grüne und Alternative StudentInnen/GRAS) Mitglied des Vorsitzteams der ÖH, das Entscheidungen grundsätzlich gemeinsam trifft. "Das ist nicht sehr hierarchisch bei uns", so Huber zur APA.

Inhaltlich wird sich Huber vor allem um Fachhochschulthemen kümmern. "Dort funktioniert bei weitem nicht alles so toll, wie es oft dargestellt wird", meinte Huber. Er selbst studiert im dritten Semester das Masterstudium Baumanagement und Ingenieurbau an der FH Joanneum in Graz.

Die Vertretungen an den FH will die ÖH unterstützen - längerfristig sollen diese in die Selbstständigkeit entlassen werden und wie die lokalen Hochschülerschaften an den Unis zu Körperschaften öffentlichen Rechts werden. Bildungspolitisch werde er sich weiter für den freien Hochschulzugang engagieren, so Huber. Dies gelte sowohl für den Kampf gegen die geplanten neuen Zugangsbeschränkungen als auch die neue Studiengebührenregelung. "Wir werden die rückwirkende Regelung massiv anfechten", kündigte Huber an.

Deswegen will die ÖH den 5. Dezember zum Demo-Tag machen: In einer Aussendung am Donnerstag haben sie für den Krampustag zu Protesten gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen aufgerufen. Die neue Studiengebührenregelung soll am 6.12. im Nationalrat beschlossen werden.