Erstellt am 06. Oktober 2013, 10:53

Claudia Schmied wehrt sich gegen Pensionsgerüchte. Die scheidende Unterrichts- und Kulturministern Schmied hat am Sonntag Behauptungen zurückgewiesen, dass sie mit einer üppigen Pension aus ihrer Zeit bei der Kommunalkredit rechnen könne.

Medien berichten, Schmied solle künftig 21.000 Euro pro Monat Pension erhalten. Schmied wies das zurück. Über eine Pensionskasse stünden ihr ab dem 60. Lebensjahr 4.987 Euro (14 mal jährlich) zu. Sie lege "Wert auf die Feststellung, dass von der Kommunalkredit an sie keine Pension ausgezahlt werden wird", hieß es aus dem Ministerium.

"Über viele Jahrzehnte" Kapital angespart

Schmied war vor ihrem Wechsel ins Ministeramt 2007 Vorstandsdirektorin bei der 2008 notverstaatlichten Bank. Eine österreichische Pensionskasse habe für sie ein Pensionsvorsorgekonto eingerichtet. Dort habe sie "über viele Jahrzehnte" Kapital angespart.

"Laut aktueller Hochrechnung der Pensionskasse beträgt die bisher erworbene Alterspension bei Antritt im Alter von 60 Jahren, also im Jahr 2019, 4.987 Euro 14x pro Jahr von der Pensionskasse auszuzahlen."