Erstellt am 13. August 2012, 10:45

Daniel Perschy neuer Bundesobmann der Schülerunion. Der Wiener Daniel Perschy wurde am Wochenende mit 81 Prozent der Stimmen zum Bundesobmann der Schülerunion für das Schuljahr 2012/13 gewählt, die 27 von 29 Mandaten in der Bundesschülervertretung hält.

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Der 21-Jährige kündigte in seiner Antrittsrede an, manche Forderungen auch unabhängig vom SP-geführten Unterrichtsministerium umzusetzen. "Was Bildungsministerin Schmied nicht macht, machen wir einfach selbst!", so Perschy. Die Verschiebung der Zentralmatura habe deutlich gezeigt, dass die Schülervertretung etwas bewegen könne.

Doch das Ministerium lasse viele langjährige Forderungen noch immer unter den Tisch fallen, etwa jene nach einem Schulgemeinschaftsausschuss auf Landes- bzw. Bundesebene. Deshalb werde man im nächsten Jahr selbst solches Gremium zur Abstimmung von Schülern, Eltern und Lehrern einrichten. Außerdem sollen künftig mehr Schüler direkt erreicht werden, damit die Schülerunion "wirklich für die Interessen aller Schüler Österreichs" eintreten könne.