Erstellt am 03. März 2013, 16:06

Das Burgenland blickt nach Kärnten: FPK-Debakel. Die bisher den Landeshauptmann stellende Kärntner FP (FPK) hat bei der Wahl am Sonntag schwere Verluste erlitten. Laut erster Hochrechnung verlor die Partei über die Hälfte ihrer Stimmen. Wahlsieger ist die SPÖ.

In Kärnten hat die Landtagswahl vom Sonntag laut einer ersten Trendschätzung der ARGE Wahlen von 16.00 Uhr einen klaren Sieg der SPÖ gebracht. Die Partei von Peter Kaiser kam auf rund 32 Prozent (2009: 28,74) und damit erstmals seit 24 Jahren wieder auf Platz eins. Platz zwei ging an die FPK mit etwa 22 Prozent. 2009 hatte die Partei von Gerhard Dörfler (damals noch als BZÖ) 44,89 Prozent erreicht. Die Hochrechnung von SORA/ORF von 16.00 Uhr wies für die SPÖ 33,9 Prozent aus, für die FPK 20,4 Prozent.

Die ÖVP wird ihr Ergebnis laut ARGE Wahlen von 2009 (16,83 Prozent) ungefähr halten können. Die Grünen verbessern sich deutlich von 5,15 Prozent auf rund 12 Prozent. Das Team Stronach zieht mit rund neun Prozent klar in den Landtag ein, auch das BZÖ schaffte den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde mit etwa sechs Prozent Stimmenanteil. Diese Schätzung basiert auf einem Auszählungsgrad von sechs Prozent, wobei fast alle bisherigen Ergebnisse aus dem Wahlkreis Kärnten West kamen, und daher noch große Unsicherheiten bestehen.

Auch SORA/ORF sieht die ÖVP mit 17,1 Prozent bei ihrem Ergebnis von 2008, die Grünen kommen demnach auf zehn Prozent, Team Stronach auf 9,7 und das BZÖ auf 6,6 Prozent (Auszählungsgrad rund 8 Prozent).