Erstellt am 22. Mai 2013, 00:00

Debatte um Förderung. Wirtschaftsparlament / Erstmals wurde in einer offenen Diskussion um Arbeitsmarkt-Schutzschirm, Lehrlinge und Lohndumping diskutiert.

Prominente Runde beim Wirtschaftsparlament: Präsident Peter Nemeth (3.v.l.) begrüßte auch Landesrat Andreas Liegenfeld, Tourismuslandesrätin Michaela Resetar, Wirtschaftsreferent und Landesvize Franz Steindl, Landtagspräsident Gerhard Steier und den Zweiten Landtagspräsidenten Kurt Lentsch (v.l.). Gregor Hafner  |  NOEN

Themen, wie der Arbeitsmarkt-Schutzschirm gegen Lohndumping ausländischer Firmen oder die Lehrlingsausbildung, standen auf der Tagesordnung, als Politik, Institutionen und heimische Betriebe beim Sonder-Wirtschaftsparlament in der Eisenstädter Wirtschaftskammer zusammenkamen. Ziel des Dialoges: Stärkung der Wirtschaft und regionaler Produkte.

Schon als vor Kurzem das Wirtschaftswachstum im Burgenland – Platz eins im Bundesländer-Ranking – gefeiert wurde, betonte Kammer-Präsident Peter Nemeth: Die Entwicklung sei beachtlich, trotzdem liege man bei wichtigen Kennzahlen noch immer unter dem Österreich-Schnitt. „Wir müssen die Wohlstandslücke weiter schließen“, meinte Nemeth auch im Zuge der Sitzung in der Wirtschaftskammer.

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Härterer Wettbewerb, weniger Fördergeld 

Mehr als 100 Teilnehmer – darunter Vertreter aller Landtagsparteien – waren beim Sonder-Parlament vor Ort. Die Auswirkung so mancher Gesetze konnten Unternehmer erstmals in diesem Forum direkt mit den Politikern vor Ort diskutieren. Für Debatten sorgte vor allem auch die künftige Förderkulisse im Burgenland. Ein Ausblick: „Der Wettbewerb wird härter, die Konkurrenz größer und die EU-Gelder weniger.“

Lösungen für diese Fragen sollen ebenfalls auf breiter Basis erarbeitet werden. Weitere Themen des Wirtschaftsparlaments waren unter anderem die Novellierung des Tourismusgesetzes und die Dienstleistungsfreiheit.