Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Derzeit nur eine Klage. BEWAG-VORSTAND / Da sich der für Lukits zuständige Richter als befangen erklärte, bekam die BEWAG vorerst nur eine Klage.

Josef Münzenrieder ist wieder als Steuerberater tätig.  |  NOEN
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VON DORIS SEEBACHER

Die Ex-BEWAG-Vorstände Josef Münzenrieder und Hans Lukits haben nun endgültig Klage gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber eingereicht.

Zur Vorgeschichte: Den beiden wurde Anfang Mai fristlos gekündigt und sie klagen nun auf Einhaltung ihrer Vorstandsverträge, die ursprünglich noch bis Mitte August laufen sollten.

Vonseiten der BEWAG wird bis jetzt nur das Eintreffen der Klage von Münzenrieder bestätigt.

Lukits dazu: „Wir haben die Klage gleichzeitig eingebracht.“ Dass seine Klage jedoch noch nicht in den Händen der BEWAG sei, erklärt Lukits folgendermaßen: „Es handelt sich bei uns um zwei verschiedene Fälle mit unterschiedlichen Beträgen. Und in meinem Fall hat sich der Richter als befangen erklärt.“

Beträge, um die es geht,  werden nicht genannt

„Wir klagen das ein, wovon wir ausgehen, dass es uns zusteht“, so Lukits auf die Frage, wie hoch die Klagssumme sei. Denn: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen“. Und der Wiener Anwalt der Ex-Vorstände, Ewald Weninger, bestätigt: „Die Herren klagen einfach das ein, was an Zahlungen für die nicht gerechtfertigte Entlassung offen ist.“

BEWAG hat vier Wochen  Zeit für Klagsbeantwortung

Und auch die BEWAG will sich über Zahlen nicht äußern. Diese hat nun etwa vier Wochen Zeit, eine sogenannte Klagsbeantwortung an das Gericht zu retournieren, in der die Sachlage von ihrer Seite dargestellt wird.

Anwalt Weninger rechnet damit, dass es vielleicht sogar heuer noch zu einem Ergebnis kommen könnte.

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