Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Dicke Luft im Postbus. VORWÜRFE / Betriebsrat spricht von „Mobbing“ im Burgenland. ÖBB-Sprecher winkt ab: „Alle Vorwürfe wurden überprüft.“

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Es sind teils schwerwiegende Vorwürfe, die der Postbus-Betriebsrat für Wien, Niederösterreich und Burgenland gegen das ÖBB-Unternehmen erhebt: Unter anderem ist von „Mobbing“ und ungenauen Abrechnungen der Fahrtzeiten durch den zuständigen Verkehrsleiter die Rede. In Niederösterreich sorgten diese Kritikpunkte bereits vor längerer Zeit für Unruhe; jetzt sieht der Betriebsrat auch Missstände im Burgenland.

„Vorwürfe haben sich  als haltlos erwiesen“

Geht es nach dem Verkehrsleiter, können diese jedoch allesamt widerlegt werden. Das bestätigt auch ÖBB-Sprecher Christopher Seif gegenüber der BVZ: „Seitens des Managements ist den Vorwürfen bereits in der Vergangenheit und bei allen zuständigen Stellen auf den Grund gegangen worden. Sie haben sich als haltlos erwiesen.“

Dennoch will man die offenen Diskussionen zwischen Betriebsrat und Verkehrsleitung nun seitens der Postbus-Geschäftsführung „neutral überprüfen“.