Erstellt am 27. Oktober 2010, 00:00

Die Raucher sind gefragt. WIDERSTAND /  Die Trafikanten wollen sich nun gegen „sinnlose“ EU-Verordnungen mittels Fragebogens wehren.

Die heimischen Trafiken leiden. Durch das neue Raucherschutzgesetz in der Gastronomie, Preiserhöhungen ab 2011, von der EU vorgeschriebene Einheitspackungen, Einheitsgeschmack bei Zigaretten sowie ein Präsentationsverbot in der eigenen Trafik befürchten immer mehr Trafikanten, dass sich ihre Umsätze in den nächsten Jahren schmälern könnten.

Trafikanten wehren sich  gegen „sinnlose“ Verbote

Über das Internet besteht nun für alle EU-Bürger die Möglichkeit, mitzureden – nämlich über einen öffentlichen Fragebogen (siehe Infobox). „Es ist absolut wichtig, dass viele Bürger an der Umfrage teilnehmen, denn Schweigen bedeutet Zustimmung“, so Martina Rauchbauer vom Gremium der Tabaktrafikanten der Wirtschaftskammer Burgenland.

„Trafik Plus“ eröffnet neue  Einnahmequellen für Trafiken

Um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, steigen im Burgenland immer mehr Trafikanten auf das Modell „Trafik Plus“ um, bei dem sie Zusatzangebote wie beispielsweise Thermengutscheine oder Konzerttickets anbieten dürfen. „Die Trafiken brauchen nur in einen Computer und in einen Drucker investieren“, so Rauchbauer.