Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Die „virtuelle Bank“. Online, aber persönlich / Mit dem „Smart-Banking“ setzt Bank Austria auf Video-Telefonie. Zufrieden ist man mit dem Geschäftsjahr 2012.

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Die Zukunft der Kundenbetreuung hat bereits begonnen – via „Smart-Banking“: Das neue Beratungskonzept, bei dem Bankbetreuer und Sparer mittels Videotelefonie elektronisch und doch persönlich verbunden sind, stellte die Bank Austria nun anlässlich der Geschäftsbilanz 2012 in Eisenstadt vor.

Mit dem vergangenen Jahr zeigen sich Vorstand Helmut Bernkopf und Landesdirektorin Andrea Pompl durchaus zufrieden. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen und Sonderbelastungen konnte die Bank Austria österreichweit mit 423 Millionen Euro Nettogewinn abschließen.

An die Krise hat sich die heimische Wirtschaft laut Bernkopf gut angepasst. Bei der Bank Austria sei ebenso „genügend Liquidität für Neugeschäfte und Kreditgeschäfte als Kernaufgabe vorhanden“. Auch im Burgenland ist es laut Pompl gelungen, „die Dynamik der Wirtschaft mitzunehmen“.

Filiale und Internet  gehen Hand in Hand

Auf neue Anforderungen der Bank-Kunden – etwa die Verfügbarkeit rund um die Uhr – hat man mit dem eingangs erwähnten „Smart-Banking“ reagiert: „Wir wollen uns aber nicht vom klassischen Filialgeschäft verabschieden“, meinen Bernkopf und Pompl unisono.

Noch eine Neuerung: 2013 wird der Sozialpreis der Bank Austria erstmals auch im Burgenland vergeben. Karitative Einrichtungen können sich ab sofort bewerben.



Bank-Bilanz

Mit 13 Standorten und 125 Mitarbeitern konnte die Bank Austria im Burgenland ihr Geschäftsvolumen um 8,5 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro steigern.

Einen Zuwachs gab es 2012 auch beim Veranlagungsvolumen (plus 7,1 Prozent; 1,4 Milliarden) und beim Kreditvolumen (plus 6,1 Prozent; 1,5 Milliarden).