Erstellt am 18. Dezember 2015, 14:03

Diözese eröffnet Heilige Pforten. Pforten wurden an Domkirche sowie an den Basiliken in Maria Loretto, Frauenkirchen und Güssing eingerichtet.

Das Kreuz ist aus witterungsbeständigen Holzplatten zusammengesetzt und wird von drei roten Mantelflächen gestützt. Die Heiligen Pforten sind als »Portale der Barmherzigkeit« vor dem Eingang der Kirchen im Abstand von fünf bis 20 Metern freistehend aufgestellt.  |  NOEN, Foto: Diözese Eisenstadt

Das von Papst Franziskus ausgerufene heilige "Jahr der Barmherzigkeit" und das Jubiläumsjahr "1700 Jahre Heiliger Martin“ sind der perfekte „Türöffner“ für die Einrichtung Heiliger Pforten, die in der Diözese an der Eisenstädter Domkirche sowie an den Basiliken in Maria Loretto, Frauenkirchen und Güssing eröffnet wurden und als „Pforten der Barmherzigkeit“ an die Mantelteilung des hl. Martin erinnern.

„Durch eine Pforte zu schreiten, bedeutet immer das Wagnis einer Schwellenerfahrung, sich im Ausgang von einem Bekannten auf ein noch Unbekanntes einzulassen. Auch die Barmherzigkeit ist ein Wagnis und vor allem ist sie jenes Tor, das ein christlich-humanitäres Miteinander eröffnet und grundlegend trägt“, so Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics anlässlich der Eröffnung der Heiligen Pforten in der Diözese Eisenstadt.

Ermutigt von Papst Franziskus und dem von ihm ausgerufenen heiligen „Jahr der Barmherzigkeit“, das mit dem Jubiläumsjahr „1700 Jahre Heiliger Martin“ zusammenfällt, hat die Diözese Eisenstadt Heilige Pforten an der Dom- und Stadtpfarrkirche Eisenstadt sowie an den Basiliken Maria Loretto, Frauenkirchen und Güssing eingerichtet.

Der Bischof lud alle Dekanate der Diözese herzlich ein, im „Jahr der Barmherzigkeit“ bzw. im Martinsjahr eine Monatswallfahrt zu den Heiligen Pforten zu begehen. Die Pforten mit dem je im Zentrum leicht schräg stehenden Kreuz mit der Inschrift „Barmherzig wie…“ wurden von Künstler Heinz Ebner gestaltet. Die Gestaltung der Pforten soll in ihren Proportionen an das Schwert des römischen Offiziers Martinus erinnern, der damit seinen roten Offiziersmantel durchschnitt und mit einem Bettler teilte.