Erstellt am 08. Oktober 2011, 10:54

"Echo Medienhaus" soll profitiert haben. Der Verdacht, wonach auch das SPÖ-nahe "Echo Medienhaus" von Inseratenschaltungen der ÖBB zur Zeit Faymanns als Infrastrukturminister profitiert haben soll, hat sich erhärtet.

Laut dem Magazin "profil" hat das zum Verlag gehörende "VORmagazin" im April 2007 an Thomas Landgraf, den damaligen Faymann-Sprecher, ein Angebot für einen Sonderteil mit dem Titel "So fährt die Ostregion 2020" gelegt.

Dieser soll jedoch von der ÖBB Holding AG bezahlt worden sein. Die Höhe der Rechnungen für den besagten Sonderteil soll insgesamt mehr als 110.000 Euro betragen haben, so "profil" unter Berufung auf vorliegende Unterlagen. Die ÖBB Holding sei damals erst nachträglich informiert worden, dass vom Ministerium eine Vereinbarung mit dem Magazin getroffen wurde, zitiert das Magazin einen ehemaligen ÖBB-Manager. Ex-Faymann-Sprecher Landgraf leitet mittlerweile die Berliner Niederlassung des Echo Medienhauses.