Erstellt am 21. Februar 2012, 10:19

Einigung auf Kollektivvertrag für Sozialberufe. Nach langwierigen Verhandlungen ist am Dienstag eine Kollektivvertrags-Einigung für den privaten Sozial- und Gesundheitsbereich erzielt worden.

Ab 1. Februar werden die KV-Bezüge rückwirkend um 3,4 Prozent, die Ist-Löhne und -Gehälter um 3,2 Prozent erhöht. "Beide Verhandlungsparteien sind inhaltlich an ihre Grenzen gegangen", betonte Wolfgang Gruber, Vorsitzender der Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe. Gruber bezeichnete die Lösung als "gerade noch tragbaren Abschluss". Inflationsrate, Kaufkraftsicherung und die öffentliche Fördermittel seien darin berücksichtigt worden. Die Situation hatte vor der Einigung aufgrund der weit auseinanderliegenden Vorstellungen bereits zu eskalieren gedroht. Die Gewerkschaften vida und GPA-djp organisierten Demonstrationen für die Arbeitnehmerseite.