Erstellt am 29. Mai 2013, 00:00

Einigung statt Prozess. Mobbing-Streit / Das Verfahren zwischen der entlassenen Lehrerin der GKPS Oberwart und der KRAGES wird nicht mehr fortgesetzt.

Anwalt Unterasinger: Nach dem ersten Prozess im März wird es nun eine Einigung geben.  |  NOEN, Michael Pekovics BVZ

Überraschende Wendung in der „Mobbing-Causa“: Das Verfahren zwischen der entlassenen Lehrerin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart (GKPS) und der Krankenanstaltengesellschaft (KRAGES) wird nun eingestellt.

Wie die BVZ berichtete, hat der Fall für einige Aufregung gesorgt: Nachdem sich zehn von insgesamt 15 Pädagogen per Anwaltsbrief über die strengen Regeln der neu eingesetzten GKPS-Direktorin Karin Dolmanits beschwert hatten, wurde die betreffende Lehrerin der „Rädelsführerschaft“ beschuldigt und entlassen. Im Zivilverfahren um die geforderte Wiedereinstellung wäre bereits im Juni der nächste Verhandlungstermin angestanden; der ist nun aber hinfällig. Laut Anwalt Franz Unterasinger spielt vor allem auch die Entscheidung seiner Mandantin, nicht mehr an der Schule unterrichten zu wollen, bei der Einigung eine Rolle.

Die Mobbing-Vorwürfe gegen die GKPS-Direktorin blieben jedoch bestehen, betont der Anwalt. Die KRAGES bezeichnet sie als nicht stichhaltig und verweist auf ein Gutachten, in dem wiederum Teilen der Lehrerschaft Mobbing gegen die Direktorin vorgeworfen wird.