Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

Einsatz im Nahen Osten. JÄGERBATAILLON 19 / Vom Südburgenland in den Libanon: Unsere Auslands-Soldaten werden am Landesfeiertag verabschiedet.

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Im Zuge der Diskussion um die mögliche Schließung von Kasernen machte das im Landessüden stationierte Jägerbataillon 19 zuletzt Schlagzeilen. Jetzt steht es im Mittelpunkt einer groß angelegten Mission im Nahen Osten.

Bis Ende November sollen etwa 160 Soldaten – darunter auch sieben Frauen – zum einjährigen Einsatz in den Libanon entsendet werden. Das nach der Steiermark am zweitstärksten vertretene Bundesland ist dabei das Burgenland, das insgesamt 23 Soldaten stellt. Im Beisein von Verteidigungsminister Norbert Darabos und ranghohen Politikern wird das Jägerbataillon 19 am Landesfeiertag in Eisenstadt offiziell verabschiedet.

Im Juli dieses Jahres hatten die Vereinten Nationen Österreich ersucht, eine Transporteinheit zur Verfügung zu stellen; vor kurzem wurde der Einsatz im Ministerrat beschlossen. Im Südwesten des Libanons wird das österreichische Kontingent von seinen dänischen Vorgängern nun die Transportaufgaben im Krisengebiet übernehmen.

Auf die Gefahren wurden die Einsatzkräfte laut Heeres-Sprecher Robert Rauter vorbereitet, etwa auf die Trennung von Konfliktparteien und die allgegenwärtige Bedrohung durch Minen. Dabei greife man, so Rauter, auf langjährige Erfahrung zurück: „Unsere Soldaten haben einen sehr guten Ruf im Ausland.“