Erstellt am 18. September 2013, 00:00

„Einsatz muss sein“. Kleinparteien im Wahlkampf / KPÖ, Neos, Piraten und Christen auf Stimmenfang im Burgenland. Ihr wichtigstes Kapital: Engagement.

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Von Wolfgang Millendorfer

Von den Wahlkampf-Budgets der Parlamentsparteien sind sie weit entfernt – mit persönlichem Einsatz soll das große Ziel aber erreicht werden: Im Burgenland rittern die Kleinparteien KPÖ, Neos, Piraten und CPÖ (Christliche Partei) ebenfalls um den Einzug in den Nationalrat.

„Vielleicht gelingt es dieses Mal“, macht sich KPÖ-Spitzenkandidat Rudolf Gabriel keinen Druck. Ihm und seinen Genossen geht es nach wie vor um „die Umverteilung des geschaffenen Reichtums“. Neos-Spitzenkandidat Christian Schreiter ist von Grün auf Pink umgestiegen und angetreten, um dem „Stillstand“ ein Ende zu machen: „Die große Koalition muss abgewählt werden.“ In alle Richtungen offen zeigt sich Patryk Kopaczynski, Burgenlands Nummer Eins bei den Piraten. Sein Slogan: „Gläserner Staat statt gläserner Bürger!“ Um christliche Werte geht es CPÖ-Spitzenkandidat Thomas Graf. Die Familie rückt er in den Mittelpunkt: „Sie soll auch vom Staat mehr gefördert werden.“