Erstellt am 16. Juli 2015, 12:57

von APA Red

Eisenkopf kündigt sozial ausgewogene Umweltpolitik an. Die neue burgenländische Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz angekündigt, dass sie eine rote Umweltpolitik machen werde, "also eine Umweltpolitik, die sozial ausgewogen ist und von allen Burgenländerinnen und Burgenländern mitgetragen wird".

 |  NOEN, MUELLNER Werner
Eisenkopf ist seit einer Woche auch Landesrätin für Naturschutz, Energie, Jugend und Gemeinden.



Die 31-jährige Steinbrunnerin nannte als künftige Vorhaben u.a., dass man durch aktive Einbindung der Bevölkerung gemeinsam mit Experten alternative Energieformen weiter vorantreiben werde, "denn vor allem im Bereich der Fotovoltaik und der Energiespeicherung gibt es noch sehr viel Potenzial".

Gemeindeabteilung als "Anlaufstelle, nicht Aufsicht"

"Mit gezielter Förderung der Forschung im Bereich der Speicherungsmöglichkeiten soll das Burgenland in Zukunft auf sich aufmerksam machen. Mein großes Ziel ist es, das Burgenland als Umwelt-Musterland weiterzuentwickeln", so die Landesrätin.

Die Gemeindeabteilung soll in Zukunft als eine Service-Einrichtung für Bürgermeister und Amtmänner positioniert werden. "Wir wollen ihnen eine kompetente Anlaufstelle sein, nicht die Aufsicht, die von oben herab prüft." Junge Menschen wolle sie für Politik begeistern, mit ihnen in Kontakt treten und aktiv auf sie zugehen, so Eisenkopf.