Erstellt am 20. Januar 2016, 12:23

von APA Red

Eisenkopf will Jugendpolitik neu ausrichten. Burgenlands Jugendreferentin Astrid Eisenkopf (SPÖ) hat am Mittwoch angekündigt, die Jugendpolitik neu ausrichten zu wollen.

SPÖ-Landesrätin Astrid Eisenkopf  |  NOEN, ROBERT JAEGER (APA)
Konkret sollen Jugendliche unkompliziert mit dem Landesjugendreferat in Kontakt treten und sich auch einbringen können, erläuterte sie bei einer Pressekonferenz. Bei einem Zukunftsworkshop soll über die weiteren Pläne mit der Jugend diskutiert werden, sagte Eisenkopf.

"Im Burgenland ist man relativ traditionsorientiert"

Zu dem Workshop, der am 27. Februar stattfinden werde, werden Vertreter verschiedenster Jugendorganisationen - auch anderer Parteien - eingeladen. Generell sei man derzeit beim Landesjugendreferat mit der Neuaufstellung beschäftigt. "Der große Punkt ist, dass wir wissenschaftlich begleitet auf die Themen der Jugendstudie aufsetzen werden", sagte die Jugendreferentin.

Diese Studie wurde im Vorjahr mit etwa 400 Teilnehmern zwischen 16 und 29 Jahren durchgeführt, teilte Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier mit. Conclusio daraus: "Im Burgenland ist man relativ traditionsorientiert. Das heißt, man richtet den Blick nicht in die Zukunft, sondern man richtet den Blick zurück, auf das, was gut war und das was gut war, soll fortgesetzt werden."

Überarbeitung der Kommunikationsprozesse im Fokus

Den jungen Menschen gehe es im östlichsten Bundesland um Themen wie innere Sicherheit, ein sicheres Leben bzw. um einen sicheren Arbeitsplatz. Dass die Jugendpolitik dennoch neu ausgerichtet werden soll, obwohl die Jugend im Burgenland scheinbar auf Altbewährtes setzt, sei kein Widerspruch, betonten Eisenkopf und Heinzlmaier.

Neben dem Zukunftsworkshop steht auch die Überarbeitung der Kommunikationsprozesse auf den Agenden der Landesrätin. Unter anderem will das Landesjugendreferat über Social Media und WhatsApp Plattformen schaffen, "wo sich die Jugendlichen untereinander vernetzen können".