Erstellt am 31. Oktober 2016, 11:45

von APA Red

LBL fordert Reform der Landtags-Geschäftsordnung. Das Bündnis Liste Burgenland (LBL) wünscht sich eine Reform der Landtags-Geschäftsordnung.

Manfred Kölly vom Bündnis Liste Burgenland  |  NOEN, Werner Müllner

Anträge aller Parteien sollen künftig im Plenum diskutiert und anschließend in den Ausschüssen behandelt werden, erklärte LBL-Obmann Manfred Kölly am Montag in Eisenstadt. Der LBL-Chef erhofft sich dadurch eine Aufwertung der Oppositionsparteien.

Durch die gewünschte Reform bekämen auch Anträge der Opposition eine Chance diskutiert zu werden. Derzeit würden sich die Regierungsparteien SPÖ und FPÖ alles untereinander ausmachen, so Kölly. ÖVP, Grüne und LBL hätten wenig Mitsprache im Landtag. Der LBL-Chef will weiters zweimal pro Jahr einen runden Tisch mit Live-Übertragung, ähnlich wie es vor der Landtagwahl der Fall war. Auch Schuldiskussionen regte Kölly an.