Erstellt am 11. August 2011, 14:57

England-Krawalle für FPÖ Argument für Wehrpflicht. Die Unruhen der vergangenen Tage in mehreren englischen Städten sind für den burgenländischen FPÖ-Chef Johann Tschürtz "ein Argument für die Beibehaltung der Wehrpflicht".

Jugendforscher würden bestätigen, "dass es bei den Tätern an einem Bekenntnis zur Gesellschaft mangelt". Die Wehrpflicht sei "eine Maßnahme zur Integration in die Gesellschaft - und zwar nicht nur für Neo-Österreicher".

"Dass die Wehrpflicht inhaltlich reformbedürftig sein mag, ist kein Argument gegen sie", meinte Tschürtz. Britische Jugendforscher würden "eine fehlende Bürgererziehung und ein fehlendes Bekenntnis zur Gesellschaft" als Gründe anführen, meinte Tschürtz. Die Krawalle haben seiner Ansicht nach mit Sparmaßnahmen und der existenziellen Lage der jungen Briten "wenig bis gar nichts zu tun. Das sind Kriminelle, die ihre Energie an vollkommen unschuldigen Menschen auslassen. Der Zuwanderungswahnsinn spielt dabei keine unwesentliche Rolle", stellte der burgenländische FPÖ-Obmann fest.