Erstellt am 28. Mai 2015, 12:39

Erster Wahltag: Urnengang hat begonnen. Der vorgezogene Wahltag am Freitag wurde teilweise gut angenommen. Bezirk Oberwart liegt mit 7,6 Prozent hinter dem Land (8,6).

Gut vorbereitet. In den Gemeindestuben des Südburgenlands mussten die Beisitzer am ersten Wahltag (22. Mai) nicht lange auf Wähler warten. Hier stapeln sich die Stimmzettel in Großpetersdorf.  |  NOEN, Michael Pekovics

3.579 Bürger im Bezirk Oberwart können am kommenden Wahlsonntag ausschlafen oder in Urlaub fahren, sie haben ihre Stimme zur Landtagswahl nämlich schon am Freitag abgegeben.

Das sind 7,6 Prozent der insgesamt 46.839 Wahlberechtigten im Bezirk. Im Land nahmen 8,6 Prozent (21.438 von 250.607 Wahlberechtigten) das neue Angebot an – siehe auch unsere Fotoserie von Eisenstadt bis Jennersdorf:



In der Bezirkshauptstadt Oberwart waren die Verantwortlichen über den Andrang „überrascht“. Verantwortlich für die Warteschlange im Foyer war aber auch, dass – anders als am „richtigen“ Wahltag, wo im Trauungssaal gewählt wird – nur zwei Wahlkabinen bereitstanden.

Das Aus- und wieder Einräumen des Saals wäre offenbar zu viel Aufwand gewesen. Am Ende des Tages hatten nur 4,3 Prozent der Wahlberechtigten, also genau 244 Personen, den vorgezogenen Wahltag genutzt. Von den Bürgern wurde das Angebot gerne angenommen (siehe „Frage der Woche“ Seite 20).

Güssing: Heugraben mit 50 Prozent Beteiligung

Im Süden hatte der Bezirk Güssing die Nase vorn (siehe Infobox unten). Die höchste Wahlbeteiligung des Landes gab es übrigens in Heugraben, wo gleich die Hälfte der Wahlberechtigten am Freitag zur Urne schritten. Der Grund? Der Fronleichnamsumzug am Wahlsonntag, Beginn 9.30 Uhr.

Der erste Wahltag im Südburgenland:

OBERWART

Bezirk 7,6 Prozent 3.579 Bürger
Stadt  4,3 Prozent 244 Bürger

GÜSSING

Bezirk 8,9 Prozent 2.097 Bürger
Stadt 6,3 Prozent 202 Bürger

JENNERSDORF

Bezirk 5,4 Prozent 840 Bürger
Stadt 2,3 Prozent 88 Bürger