Erstellt am 25. Januar 2012, 15:36

EU-Förderungen für Jugendbeschäftigung. Bundeskanzler Faymann schlägt vor, EU-Fördermittel, die von den Mitgliedsstaaten nicht abgerufen wurden, künftig zum Teil in Maßnahmen zur Jugendbeschäftigung zu investieren.

"Ich werde (EU-Parlamentspräsident) Martin Schulz beim Europäischen Rat Anfang nächster Woche in der Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer sowie nach Investitionen in Wachstum und Jugendbeschäftigung unterstützen", schrieb der Kanzler am Mittwoch auf seinem Facebook-Profil.

"Mehr als fünf Millionen junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 finden in der Europäischen Union keine Arbeit. Ich will, dass ein Drittel der unverplanten Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds - das wären immerhin zehn Milliarden Euro - für neue Projekte zur Hebung der Jugendbeschäftigung zweckgewidmet werden."

Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen darüber, wie die Milliarden an Fördergeldern, die von den EU-Staaten nicht abgerufen werden, gezielt eingesetzt werden könnten, anstatt sie, wie bisher, wieder an die Beitragszahler zurückzuzahlen.