Erstellt am 25. Mai 2016, 00:54

von Wolfgang Millendorfer

„Ex-Wörterberger“ zieht in die Hofburg. Als früherer Zweitwohnsitzer ist der neue Bundespräsident nach wie vor dem Südburgenland verbunden.

Alexander Van der Bellen  |  NOEN, APA
Das Herzschlag-Finale der Bundespräsidentenwahl war aus Sicht des Landes auch das Duell zwischen einem Burgenländer und einem „halben“. Mit Alexander Van der Bellen war neben dem Pinkafelder Norbert Hofer nämlich auch ein ehemaliger Wörterberger im Rennen.

Als früherer Zweitwohnsitzer war der neue Bundespräsident bis zuletzt immer wieder zu Gast in der kleinen Gemeinde im Bezirk Güssing. Seine Exfrau Brigitte besitzt hier nach wie vor ein Haus; vor Kurzem besuchte Alexander Van der Bellen auch das örtliche Maibaum-Aufstellen. „Da haben wir aber nicht politisiert“, sagt Bürgermeister Kurt Wagner (SPÖ) gegenüber der BVZ. Auch im Wahlkampf sei Van der Bellen öfters in Wörterberg gewesen, „um Ruhe zu finden“, so Wagner.

Van der Bellen will „Gräben zuschütten“

Dass der neue Bundespräsident Alexander Van der Bellen heißt, war am Montagnachmittag spätestens nach einem Facebook-Posting von Norbert Hofer offiziell: „Ich hätte gerne für euch als Bundespräsident auf unser wunderbares Land aufgepasst“, schrieb Hofer: „Ich werde euch treu bleiben und meinen Beitrag für eine positive Zukunft Österreichs leisten.“

x  |  NOEN, APA/HERBERT PFARRHOFER


Van der Bellen will als Bundespräsident „Österreich nach außen bestmöglich vertreten und nach innen versuchen, das Verbindende und Kooperative in den Vordergrund zu stellen“. Angesichts des knappen Ergebnisses sprach er von „zwei Hälften“, die das Land ausmachen: „Und gemeinsam ergeben wir dieses schöne Österreich.“



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