Erstellt am 28. Juni 2011, 07:48

Familienbeihilfe ab Juli nur mehr bis 24. Die Familienbeihilfe wird für volljährige Kinder, die für einen Beruf ausgebildet werden, ab Juli nur mehr bis zum 24. Geburtstag statt wie bisher bis zum 26. Geburtstag ausgezahlt - eine Folge des jüngsten Sparpakets der Regierung. Mit der Kürzungsmaßnahme beschäftigt sich derzeit auch der Verfassungsgerichtshof (VfGH).

Die Familienbeihilfe wird für volljährige Kinder, die für einen Beruf ausgebildet werden, ab Juli nur mehr bis zum 24. Geburtstag statt wie bisher bis zum 26. Geburtstag ausgezahlt - eine Folge des jüngsten Sparpakets der Regierung. Mit der Kürzungsmaßnahme beschäftigt sich derzeit auch der Verfassungsgerichtshof (VfGH).

In Ausnahmefällen kann sich die Anspruchsdauer bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres verlängern. Dies ist etwa möglich, wenn man den Präsenz- oder Zivildienst geleistet hat, schwanger ist oder ein Kind geboren hat. Die Regelung gilt auch für erheblich behinderte Kinder. Ebenfalls zu den Ausnahmen zählt, wenn das Studium mindestens zehn Semester dauert (etwa Medizin). Für Bezieher von Stipendien wird der Verlust aus der wegfallenden Familienbeihilfe durch höhere Studienbeihilfe ausgeglichen.

Sowohl Kärnten als auch Vorarlberg hatten Anträge an den VfGH gestellt, in denen es im Wesentlichen um die Senkung der Anspruchsdauer der Familienbeihilfe geht. Diese werden derzeit von den Verfassungsrichtern beraten. Eine Entscheidung könnte noch im Laufe des Sommers veröffentlicht werden.

Um den Anspruch auf Familienbeihilfe nicht zu verlieren, dürfen volljährige Kinder in Berufsausbildung übrigens maximal 10.000 Euro an steuerpflichtigem Einkommen pro Kalenderjahr dazuverdienen. Die Familienbeihilfe muss beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.