Erstellt am 03. Mai 2013, 07:47

Familienlastenausgleichsfonds bis 2018 entschuldet. Die finanzielle Entwicklung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF), aus dem etwa die Familienbeihilfe bezahlt wird, verbessert sich: 2012 wurde erstmals seit Jahren ein Überschuss verzeichnet, und zwar von rund 183 Mio. Euro.

Laut einer aktuellen Prognose des Familienministeriums wird der FLAF 2018 schuldenfrei sein und ein Vermögen von rund 542,8 Mio. Euro aufweisen.

Im Vorjahr beliefen sich die Ausgaben auf etwa 6,1 Mrd., die Einnahmen auf rund 6,3 Mrd. Euro. Ab 2013 werden die Ausgaben zwar wieder leicht steigen, die Einnahmen erhöhen sich laut Schätzungen aber so, dass sich der Schuldenstand stetig verringert.

Für 2013 wird ein Schuldenstand von rund 3,5 Mrd. erwartet, für 2014 3,1 Mrd. und für 2015 2,5 Mrd. Euro. 2016 soll der Schuldenstand auf 1,7 Mrd. sinken, 2017 dann auf 672,6 Mio. und 2018 schließlich ein Vermögen von 542,8 Mio. vorweisen können.

Gründe für diese Entwicklung des FLAF sind laut Familienressort die Beschlüsse der Regierungsklausur in Loipersdorf (wo ein Sparpaket geschnürt wurde) und die (erwartete) Beschäftigungsentwicklung.

Gespeist wird der FLAF zum Großteil aus einem Dienstgeberbeitrag (4,5 Prozent der Bruttolohnsumme der Dienstnehmer). Auch allgemeine Steuermittel werden zur Finanzierung herangezogen, wobei vom Aufkommen an Einkommen- und Körperschaftssteuer bestimmte Anteile zu leisten sind. Ebenfalls Anteil an der Finanzierung haben Beiträge von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.